Technik und Ausstattung
Markisen-Ausstattung und Zubehör für jede Wetterlage
Was eine Markise im Alltag tatsächlich bequem macht: Funktechnik, Wettersensoren und ein Tuch, das Wasser abweist.
Die Markisen-Ausstattung entscheidet darüber, wie oft eine Anlage genutzt wird – und wie lange sie hält. Beides lässt sich mit überschaubarem Aufwand deutlich verbessern.
Drei Bereiche machen den Unterschied. Der erste ist die Bedienung: Eine Funkfernbedienung mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern steuert die elektrisch betriebene Markise von jeder Stelle im Haus aus, ohne Schalter an der Wand und mit minimalem Montageaufwand. Der zweite ist die Automatik, die der Anlage das Mitdenken abnimmt. Der dritte ist das Tuch selbst.
Beim Zubehör gilt dasselbe wie bei der Markise: Nicht alles, was lieferbar ist, bringt in jeder Situation etwas. Ein Heizstrahler lohnt auf einer Terrasse, die abends genutzt wird; auf einem Südbalkon, der nur mittags bespielt wird, ist er überflüssig. Wir ordnen die Optionen nach Ihrer Nutzung, nicht nach Katalogreihenfolge.
Nachrüsten ist in vielen Fällen möglich, auch bei Anlagen, die nicht von uns stammen. Welche Bauformen es gibt, steht unter Markisen; den Service dazu finden Sie unter Montage, Wartungen, Reparaturen.
Ausstattung und Zubehör im Überblick
- Funkfernbedienung
- Die Funkfernbedienung erreicht bis zu 300 Meter und steuert die elektrisch betriebene Markise ohne Wandschalter.
- Sensorautomatik
- Die Sensorautomatik fährt die Markise bei Sonne und Hitze aus und bei Regen oder Wind wieder ein.
- Windstärke
- Die auslösende Windstärke der Automatik ist einstellbar und wird auf den Standort abgestimmt.
- Schwingungssensor
- Der batteriebetriebene Schwingungssensor braucht keine Verkabelung, arbeitet mit RTS- oder io-Empfängern und reagiert auf Bewegungen des Ausfallprofils.
- Imprägnierung
- Eine geeignete Imprägnierung schützt das Markisentuch dauerhaft und erhält Aussehen und Beständigkeit.
- Licht und Wärme
- Dimmbare Leuchten, Spots und Heizstrahler verlängern die nutzbare Zeit auf der Terrasse in den Abend hinein.
Funkbedienung: 300 Meter ohne Kabel
Ein Handsender mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern klingt nach mehr, als man braucht – in der Praxis bedeutet es, dass die Markise auch vom Obergeschoss, aus der Garage oder vom hinteren Ende des Gartens reagiert. Genauso wichtig ist, was dadurch entfällt: Wandschalter, Unterputzdose und ein Kabelweg durch die Fassade.
Das macht Funk besonders bei der Nachrüstung interessant. Der Empfänger sitzt am Motor oder in der Kassette, die Zuleitung endet an der nächsten Dose, und der Sender liegt dort, wo Sie ihn brauchen. Mehrere Anlagen lassen sich auf einen Sender legen oder in Gruppen schalten, etwa Terrasse und Balkon getrennt.


Sonnen-, Wind- und Regenwächter
Die Sensorautomatik reagiert auf Wetterwechsel und Temperaturänderungen, ohne dass jemand zu Hause sein muss. Bei Sonnenschein und Hitze fährt die Markise selbstständig aus – das verhindert vor allem, dass sich die Räume hinter der Glasfront aufheizen. Bei Regen und Wind wird das Tuch sicher eingefahren. Die Windstärke, ab der das passiert, lässt sich anpassen.
Für Lagen, in denen der Wind die Markise in Bewegung versetzt, ohne dass ein Windmesser am Haus das sauber erfasst, gibt es den Schwingungssensor. Er sitzt am Ausfallprofil, arbeitet batteriebetrieben und braucht keine aufwendige Verkabelung; kompatibel ist er mit RTS- oder io-Empfängern. Je nach eingestellter Empfindlichkeitsstufe löst er das Einfahren aus, sobald das Profil zu schwingen beginnt.
Diese Funktion ist der eigentliche Versicherungsschutz einer Markise. Die teuren Schäden entstehen fast immer bei Abwesenheit – ein verbogener Gelenkarm kostet mehr als jede Sensorik.
Imprägnierung und Tuchpflege
Bei der Planung einer Markise sind Sonne, Wind und Regen die bestimmenden Faktoren – nicht nur für Konstruktion und Verarbeitung, sondern besonders für das Tuch. Eine geeignete Imprägnierung ist dort der wirksamste Schutz: Wasser perlt ab statt einzuziehen, Schmutz findet weniger Halt, und das Gewebe trocknet schneller.
Neu gelieferte Tücher sind werkseitig imprägniert. Nach einigen Jahren lässt die Wirkung nach, erkennbar daran, dass Regentropfen nicht mehr abperlen, sondern dunkle Flecken bilden. Dann lässt sich die Imprägnierung erneuern – günstiger als ein Tuchwechsel und in einem Arbeitsgang mit der Reinigung machbar.

Vorhandene Markise aufwerten
Motor nachrüsten, Sensorik ergänzen, Tuch neu imprägnieren: Oft bringt eine kleine Maßnahme mehr als eine neue Anlage. Unser Kundendienst beurteilt das an Ihrer Markise – auch bei Fremdfabrikaten.
Häufige Fragen zu Ausstattung und Zubehör
Bis zu 300 Meter unter günstigen Bedingungen, also im Freien ohne Hindernisse. Im Haus reduzieren Stahlbetondecken und Dämmung mit Metallkaschierung die Reichweite deutlich. Für ein normales Wohnhaus ist die Abdeckung in jedem Fall mehr als ausreichend.
Der Windwächter. Alles andere ist Komfort, dieser Sensor schützt die Anlage. Er fährt die Markise ein, wenn Sie nicht da sind und der Wind auffrischt.
Ein Sonnensensor lohnt, wenn Sie tagsüber außer Haus sind und die Räume kühl bleiben sollen. Ein Regensensor ist bei Anlagen ohne Gehäuse sinnvoll, weil das Tuch dann nicht nass eingerollt wird.
Ein Windmesser erfasst die Windgeschwindigkeit an seinem Montageort, ein Schwingungssensor die tatsächliche Bewegung des Ausfallprofils. Bei verwinkelten Lagen mit Fallwinden ist das genauer. Der Sensor arbeitet batteriebetrieben ohne Verkabelung und ist in mehreren Empfindlichkeitsstufen einstellbar.
Häufig ja. Die Tuchwelle muss den Rohrmotor aufnehmen können, und es braucht eine Stromzuleitung in der Nähe. Unser Kundendienst prüft Wellendurchmesser und Lagerung vor Ort und sagt Ihnen, ob sich der Umbau rechnet oder ein Austausch sinnvoller ist.
Das hängt von Bewitterung und Nutzung ab. Ein Anzeichen für das Nachlassen ist, dass Wasser nicht mehr abperlt, sondern ins Gewebe zieht. Dann lässt sich die Imprägnierung erneuern, meist zusammen mit einer gründlichen Reinigung des Tuchs.
Wenn Sie die Terrasse in den Abendstunden und in der Übergangszeit nutzen, ja – die nutzbare Saison verlängert sich merklich. Wichtig ist der Abstand zum Tuch und eine Befestigung, die die Last nicht in die Markisenkonstruktion einleitet. Beides klären wir bei der Planung.
Ihre Ansprechpartner für Markisen
Beratung, Aufmaß und Angebot – wählen Sie den Ansprechpartner, dessen Gebiet Ihrem Wohnort am nächsten liegt.
Stefan Weber
Metallbaumeister, Geschäftsführer, Verkauf und Technik
Köln-Mitte und West, Erftstadt, Kerpen, Bergheim, Hürth, Voreifel
Jörg Kreckel
Tischlermeister, Verkauf und Technik
Köln-Mitte, Nord und West, Leverkusen, Dormagen
Stephan Zingsheim
Verkauf und Technik
Köln-Mitte, Nord und West, Dormagen
Ralf Kranzusch
Geschäftsführer, Verkauf und Technik
Köln und gesamtes Umland in NRW
Jan Elkemann-Reusch
Verkauf und Technik
Köln und gesamtes Umland in NRW
Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-18 (Fenster, Türen, Markisen, Rollläden und Jalousien) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.



