Mathias-Brüggen-Straße 77, 50829 Köln-Ossendorf Mo–Do 10–18 Uhr · Fr 10–16 Uhr · Sa 10–13 Uhr (nach Termin) 0221 / 95 64 08-18 info@kuntze.koeln

Markisentypen

Offene Markisen und Gelenkarm-Markisen – schlicht, robust, bewährt

Die Bauform ohne Gehäuse: wenig Technik, viel Fläche, überschaubarer Aufwand – vorausgesetzt, der Montageort liegt im Trockenen.

Offene Markisen sind die ursprüngliche Bauform: Tuchwelle, Gelenkarme und Antrieb liegen frei an der Wand, ohne Gehäuse darüber.

Genau das ist ihre Stärke und ihre Grenze zugleich. Weil kein Gehäuse Material und Gewicht bindet, bekommen Sie bei gleichem Budget mehr Breite und mehr Ausfall als bei einer geschlossenen Anlage. Dafür braucht die Technik einen Platz, an dem sie nicht dauerhaft im Regen steht.

Unter einem Dachüberstand, einem auskragenden Balkon oder einer Loggia ist das gegeben: Tuch und Mechanik trocknen dort ab, Laub und Staub bleiben überschaubar, und das eingefahrene Tuch nimmt kaum Feuchtigkeit auf. In solchen Lagen hält eine offene Anlage genauso lange wie eine teurere Bauform.

Steht die Wand dagegen frei, wird die Rechnung anders. Dann ist entweder ein aufgesetztes Schutzdach nötig, oder die Halbkassetten-Markise ist am Ende die schlüssigere Lösung – kompakter in der Optik und besser im Schutz. Wir sagen Ihnen beim Aufmaß offen, welcher Weg an Ihrem Haus sinnvoll ist.

Offene Markisen – die wichtigsten Punkte

Bauform
Bei einer offenen Markise liegen Tuchwelle, Gelenkarme und Antrieb sichtbar an der Wand oder unter der Decke, ohne umschließendes Gehäuse.
Geeigneter Ort
Kuntze empfiehlt offene Markisen für überdachte Montageorte – unter Dachüberstand, Balkonplatte oder Loggia.
Montagearten
Wandmontage mit Konsolen, Deckenmontage unter einer Platte oder Sparrenmontage am Holzdach sind möglich.
Schutzdach
Für freiere Lagen liefert Kuntze ein auf die Konstruktion abgestimmtes Schutzdach, das Tuch und Welle abdeckt.
Zubehör
Absenkbarer Volant gegen tief stehende Sonne, Handkurbel oder Funkmotor, Windwächter zur Absicherung.
Wartungszugang
Weil die Mechanik frei liegt, lassen sich Gelenkarme, Seilzüge und Motor ohne Demontage eines Gehäuses prüfen.

Welche Breite an Ihrer Wand tatsächlich trägt, entscheidet der Wandaufbau – das klären unsere Monteure vor der Bestellung.

Wie eine Gelenkarm-Markise arbeitet

Den Namen gibt das Prinzip vor: Zwei oder mehr Arme sind in der Mitte gelenkig geteilt und falten sich beim Ausfahren auf. Innen liegen vorgespannte Federn oder Stahlseile, die den Arm nach außen drücken und das Tuch dabei straff halten. Je länger der Ausfall, desto mehr Spannung muss diese Mechanik aufbringen.

Deshalb ist die Verarbeitung der Arme das Qualitätsmerkmal, auf das es bei dieser Bauform ankommt. Gute Systeme arbeiten mit innenliegenden Zugmitteln, spielarmen Gelenken und Armen aus Strangpressprofil. Billige Konstruktionen erkennen Sie daran, dass das Tuch nach wenigen Jahren schief läuft oder die Arme beim Einfahren ungleichmäßig zusammenklappen.

  • Gelenkarme mit innenliegenden Federn oder Stahlseilen
  • Neigung stufenlos einstellbar, damit Regenwasser ablaufen kann
  • Volant am Ausfallprofil als Blendschutz gegen flache Sonne
  • Handkurbel oder Funkmotor, später nachrüstbar
Offene Gelenkarm-Markise mit frei liegender Tuchwelle
Gelenkarm-Markise in Wandmontage über einer Terrasse

Wand, Decke oder Sparren: der Montageort

Die Konsolen einer offenen Markise leiten die gesamte Last in wenige Punkte. Das macht den Wandaufbau zur eigentlichen Frage: Vollziegel und Beton nehmen die Kräfte direkt auf, Hohlblocksteine und Porenbeton brauchen längere Verbundanker, und bei einem Wärmedämmverbundsystem muss die Last an der Dämmung vorbei in die tragende Schale.

Alle Varianten setzen unsere eigenen Monteure um – Metallbauer und Tischler, die auch die Wartung und Reparatur später wieder übernehmen.

Gehäuse im Vergleich

Wie viel Schutz die drei Bauformen dem Tuch bieten
BauformTuch geschütztArme geschütztTypischer Montageort
Offene Markisenur mit Schutzdachneinüberdacht, Balkon, Loggia
Halbkassettejateilweiseleicht bewitterte Wand
Vollkassettejajafreie, voll bewitterte Wand

Passt eine offene Markise an Ihre Wand?

Schicken Sie uns ein Foto der Situation oder vereinbaren Sie einen Termin: Wir schauen uns Überstand, Wandaufbau und Sonnenverlauf an und sagen Ihnen, welche Bauform sich an diesem Platz rechnet.

Häufige Fragen zu offenen Markisen

Ihre Ansprechpartner für Markisen

Beratung, Aufmaß und Angebot – wählen Sie den Ansprechpartner, dessen Gebiet Ihrem Wohnort am nächsten liegt.

Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-18 (Fenster, Türen, Markisen, Rollläden und Jalousien) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.

Anrufen Termin