Wintergärten und Sommergärten
Wintergärten: ein Raum mehr, das ganze Jahr nutzbar
Ein Wintergarten erweitert den Wohnraum und holt Licht ins Haus. Ob er ganzjährig oder nur in der Übergangszeit nutzbar sein soll, entscheidet alles Weitere.
Ein Wintergarten ist das anspruchsvollste Bauteil, das an ein Wohnhaus angebaut wird: Er muss Wärme halten, Hitze abführen, Wasser abführen und dabei aussehen, als hätte er immer dazugehört.
Vorhandene Architektur, Baurecht, Himmelsrichtung, Grundform, Fundament, Materialmix, Sonnenschutz, Lüftung, Heizung und Steuerung – all das greift ineinander. Wird ein Punkt davon übersehen, zeigt sich das später als Kondenswasser an der Scheibe, als unerträgliche Hitze im Juli oder als Raum, der im Winter leer bleibt. Deshalb planen wir jeden Wintergarten zeichnerisch durch, bevor ein Profil bestellt wird.
Der wichtigste Unterschied zuerst: Ein Wintergarten im engeren Sinn ist wärmegedämmt. Er hat thermisch getrennte Profile, Isolierglas und eine Heizung und gilt bauphysikalisch als Wohnraum. Ein Sommergarten – auch Glashaus genannt – ist ungedämmt. Er schützt vor Wind und Regen, verlängert die Gartensaison in kühle Abende hinein, bleibt im Winter aber ein kalter Raum. Beides bauen wir, und beides hat seinen Sinn; die Entscheidung richtet sich danach, wie Sie den Raum nutzen wollen.
Konstruktiv arbeiten wir überwiegend mit Aluminium-Profilsystemen, bei Bedarf in Kombination mit Holz auf der Innenseite. Die Statik, die Fundamentplanung und die Werkpläne entstehen in unserer eigenen Planungsabteilung; Fertigung und Montage übernehmen unsere Metallbauer, Tischler und Glaser. Kuntze ist Mitglied im Bundesverband Wintergarten, dessen Fachregeln die Grundlage unserer Ausführung bilden.
Wintergarten bei Kuntze – die wichtigsten Punkte
- Zwei Bauarten
- Wärmegedämmter Wintergarten für die ganzjährige Nutzung als Wohnraum, ungedämmter Sommergarten für die Übergangszeit.
- Leistungsumfang
- Kuntze übernimmt Entwurf, Statik, Werkplanung, die Unterlagen für den Bauantrag, Fertigung, Fundament- und Montagekoordination sowie die Wartung.
- Dachformen
- Pult-, Sattel- und Pavillondächer, Abwalmungen, Solarknick und Pyramidendach; auch doppelstöckig und auf Dachterrassen.
- Verglasung
- Für gedämmte Wintergärten ist Dreifach-Isolierglas üblich, im Dach mit Verbund-Sicherheitsglas auf der Innenseite.
- Klima im Raum
- Beschattung, Lüftung und Heizung werden zusammen geplant. Ohne ausreichende Lüftungsfläche funktioniert kein Glasanbau.
- Genehmigung
- Ein Wintergarten ist in Nordrhein-Westfalen in der Regel genehmigungspflichtig; Kuntze stellt die Unterlagen zusammen und begleitet das Verfahren.
Was Ihr Vorhaben kostet, hängt von Größe, Dachform, Verglasung und Fundament ab – wir rechnen das nach dem Ortstermin aus.
Die Themen im Einzelnen
Von der Grundentscheidung bis zum Detail: Hier geht es weiter in die Tiefe.

Wintergarten-Typen
Sechzehn Dachformen vom Pultdach bis zum Achteck-Pavillon, dazu Beispiele für Sonderlösungen.
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Sommergärten und Glashäuser
Die ungedämmte Variante: windstill, regensicher und deutlich filigraner gebaut.
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Wintergärten in Köln
Baugenehmigung in NRW, Projekte aus Pulheim, Frechen und Kerpen, Anfahrt und Ausstellung.
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Energie sparen
Was das Gebäudeenergiegesetz verlangt und wie sich ein Glasanbau wirtschaftlich betreiben lässt.
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Glasschiebe- und Drehtüren
Faltwände, Schiebe-Dreh-Systeme und Schiebetüren für den Übergang in den Garten.
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Ausstattung und Zubehör
Beschattung, Lüftung, Heizung, Steuerung und pflegeleichte Profile.
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Wintergarten-Galerie
Rund 40 Aufnahmen gebauter Winter- und Sommergärten zum Vergleichen.
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Wintergarten-Referenzen
Acht Projekte mit Ausgangslage, Entwurf und Bildern vom Ergebnis.
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Dachfenster für Wintergärten
Lüftung über das Dach, auf Wunsch motorisch mit Regensensor.
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Wintergarten oder Sommergarten? Die Entscheidung in vier Fragen
Wollen Sie den Raum im Januar nutzen? Wenn ja, führt kein Weg am gedämmten Wintergarten vorbei. Alles andere wird zum Abstellraum, sobald es kalt wird.
Soll der Raum beheizt werden? Eine Heizung in einem ungedämmten Glashaus ist wirtschaftlich nicht zu betreiben. Umgekehrt braucht ein gedämmter Wintergarten eine Wärmequelle, sonst kühlt er über die großen Glasflächen stark aus.
Wie viel Technik wollen Sie? Der gedämmte Wintergarten verlangt ein abgestimmtes Konzept aus Beschattung, Lüftung und Heizung, oft mit Steuerung. Der Sommergarten kommt mit Beschattung und öffenbaren Elementen aus.
Was ist baurechtlich möglich? Ein gedämmter Anbau schafft Wohnfläche und wirkt sich auf die zulässige Grundfläche und manchmal auf die energetische Bewertung des Gebäudes aus. Ein Sommergarten wird baurechtlich häufig anders eingeordnet, ist aber selten verfahrensfrei.
Wenn Sie unsicher sind: Das ist der Normalfall. Wir rechnen beide Varianten durch und zeigen, was der Unterschied im Bau und im Betrieb bedeutet. Details zur kalten Variante stehen unter Sommergärten und Glashäuser.

Wintergarten und Sommergarten im Vergleich
| Merkmal | Wintergarten (wärmegedämmt) | Sommergarten / Glashaus |
|---|---|---|
| Nutzung | Ganzjährig als Wohnraum | Frühjahr bis Herbst, an milden Wintertagen |
| Profile | Thermisch getrennt, mit Dämmzone im Profil | Ungedämmt, schlanker und filigraner |
| Verglasung | Isolierglas, meist dreifach | Einfach- oder Verbundglas |
| Heizung | Erforderlich, oft über Bodenkonvektoren oder Fußbodenheizung | Nicht vorgesehen, Heizstrahler punktuell möglich |
| Bauphysik | Tauwasserfreiheit und Wärmebrücken sind nachzuweisen | Kondensat an kalten Flächen ist konstruktiv eingeplant |
| Kosten | Höher – Profile, Glas, Fundament und Technik sind aufwendiger | Niedriger bei vergleichbarer Grundfläche |
Zwischenlösungen sind möglich: Ein Sommergarten kann so vorbereitet werden, dass später gedämmte Elemente eingesetzt werden.
So entsteht ein Wintergarten bei Kuntze
Sechs Schritte, bei denen Sie jeweils wissen, was als Nächstes passiert.
- 01
Erstgespräch
Nutzung, Wünsche, Budgetrahmen und Himmelsrichtung klären – gern in der Ausstellung, wo Profile und Gläser greifbar sind.
- 02
Ortstermin und Aufmaß
Wir prüfen Anschlusshöhen, Fassadenaufbau, Untergrund, Grenzabstände und die vorhandene Heizungssituation.
- 03
Entwurf
Grundriss, Ansichten und Dachform als Zeichnung, dazu ein Vorschlag für Beschattung, Lüftung und Heizung.
- 04
Bauantrag
Wir stellen die erforderlichen Unterlagen zusammen und begleiten die Beantragung bei der zuständigen Bauaufsicht.
- 05
Fundament und Fertigung
Während das Fundament entsteht, werden Profile und Gläser nach Werkplan gefertigt. Beide Termine koordinieren wir.
- 06
Montage und Einweisung
Aufbau, Verglasung, Anschlüsse, Einstellen von Schiebeelementen und Steuerung, dann Übergabe mit Pflegehinweisen.
Gebaute Wintergärten
Ein Querschnitt; die vollständige Sammlung steht in der Wintergarten-Galerie.
Wintergarten planen – Schritt eins
Sagen Sie uns, wie Sie den Raum nutzen möchten, und wir sagen Ihnen, welche Bauart dazu passt. Für den Entwurf kommen wir zu Ihnen; Profile und Gläser sehen Sie vorab in der Ausstellung.
Häufige Fragen zu Wintergärten
Der Wintergarten ist wärmegedämmt und beheizbar, der Sommergarten nicht. Beim gedämmten Wintergarten sind die Profile thermisch getrennt und die Scheiben als Isolierglas ausgeführt, damit der Raum im Winter als Wohnraum taugt.
Ein Sommergarten – oft Glashaus genannt – ist eine ungedämmte Glaskonstruktion. Er hält Wind und Regen ab, schützt Möbel und Kübelpflanzen und wirkt filigraner, bleibt im Winter aber kalt.
In Nordrhein-Westfalen ist ein beheizter Wintergarten in der Regel genehmigungspflichtig, weil er zusätzlichen Wohnraum schafft. Geprüft werden Abstandsflächen, zulässige Grundfläche, der Bebauungsplan und die energetischen Anforderungen. Wir stellen die Unterlagen zusammen und begleiten das Verfahren bis zur Genehmigung.
Meist über die vorhandene Hausheizung, wenn deren Leistung reicht und sich ein eigener Heizkreis abzweigen lässt. Üblich sind Bodenkonvektoren vor der Glasfront, weil sie den Kaltluftabfall abfangen, oder eine Fußbodenheizung. Welche Lösung passt, hängt von Bestandsheizung und Fußbodenaufbau ab.
Die Spanne ist groß, weil Grundfläche, Dachform, Verglasung, Fundament, Heizung und Steuerung alle erheblich einwirken. Ein ungedämmter Sommergarten liegt deutlich unter einem gedämmten Wintergarten gleicher Größe. Nach dem Ortstermin erhalten Sie ein Angebot mit allen Positionen einzeln ausgewiesen.
Südwest bringt am meisten Sonne und braucht die konsequenteste Beschattung. Ostlagen sind morgens angenehm und heizen sich kaum auf. Nordlagen bleiben kühl und eignen sich für Arbeitsräume oder Pflanzen. Keine Richtung ist ungeeignet – sie bestimmt aber Beschattung und Lüftung.
Entwurf und Angebot brauchen je nach Komplexität einige Wochen, das Genehmigungsverfahren liegt nicht in unserer Hand. Nach Auftragserteilung folgen Werkplanung, Fertigung, Fundament und Montage. Einen belastbaren Terminplan nennen wir, sobald der Entwurf steht.
Ja. Eine vorhandene Terrassenplatte ist in der Regel nicht frostfrei gegründet und nicht gedämmt, trägt also keinen gedämmten Anbau. Wir planen Streifen- oder Plattenfundament mit Dämmung und legen fest, wie der Fußbodenaufbau an die angrenzenden Räume anschließt.
Ihre Ansprechpartner für Wintergärten und Terrassendächer
Verkauf und Technik beraten Sie zum Vorhaben, Planung und Technik übernehmen Entwurf, Konstruktion und Abwicklung.
Ralf Kranzusch
Geschäftsführer, Verkauf und Technik
Köln und gesamtes Umland in NRW
Jan Elkemann-Reusch
Verkauf und Technik
Köln und gesamtes Umland in NRW
Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-19 (Wintergärten und Terrassendächer) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.







