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Terrasse und Garten

Sonnen- und Wetterschutz: Pergola, Giebelmarkise, Sichtschutz

Wenn eine Markise an der Wand nicht genügt: Konstruktionen mit Stützen, freistehende Anlagen und vertikale Elemente gegen Blicke und flache Sonne.

Sonnen- und Wetterschutz beginnt dort, wo eine gewöhnliche Wandmarkise an ihre Grenzen stößt – bei großen Flächen, bei freistehenden Sitzplätzen und bei Regen, der nicht zum Einpacken zwingen soll.

Drei Bauarten deckt diese Seite ab. Die Pergola-Markise führt das Tuch zwischen festen Stützen und hält dadurch deutlich mehr Wind und Wasser aus als eine frei auskragende Anlage. Die Giebelmarkise steht komplett auf eigenen Beinen, mitten im Garten, ohne Anschluss an das Haus. Der seitliche Sichtschutz ergänzt beide, indem er von der Seite abschirmt – gegen Blicke und gegen die tief stehende Sonne am Abend.

Gemeinsam ist allen drei Varianten, dass sie eine Statik brauchen. Stützen müssen auf tragfähigem Grund stehen, Punktfundamente im Rasen oder eine ausreichend starke Terrassenplatte vorausgesetzt. Was an Ihrem Platz nötig ist, klären wir beim Aufmaß – oft stellt sich erst dort heraus, ob das bestehende Pflaster die Last aufnehmen kann.

Wer dauerhaft trocken sitzen möchte, ist mit einem Terrassendach oder einem Sommergarten besser bedient. Eine Pergola-Markise ist ein Tuchdach – komfortabel bei Nieselregen, aber kein Ersatz für ein Glasdach.

Die drei Bauarten im Überblick

Pergola-Markise
Eine Pergola-Markise führt das Tuch zwischen fest stehenden, filigranen Stützen oder Säulen und bleibt dadurch auch bei widrigem Wetter stabil.
Regen
Mit speziell imprägniertem Tuch und ausreichendem Gefälle lässt sich eine Pergola-Markise auch bei Regen ausgefahren lassen.
Giebelmarkise
Die freistehende Giebelmarkise, auch Ombramobil genannt, arbeitet mit vier Aluminium-Gelenkarmen, innenliegenden Federn und Doppel-Inox-Stahlseilen.
Beschattete Fläche
Die Boxmobil-Variante der Giebelmarkise ist für Flächen bis etwa 45 Quadratmeter ausgelegt – ohne Mittelstütze.
Seitlicher Sichtschutz
Der Markisenkasten wird an der Wand befestigt, das Tuch seitlich ausgezogen und in einem mobilen Haltepfosten oder Wandhalter eingerastet.
Kombination
Pergola-Markise und seitlicher Sichtschutz ergänzen sich zu einem Schutz, der von oben und von der Seite wirkt.

Pergola-Markisen: Tuchdach mit Stützen

Der Unterschied zu einer Gelenkarm-Markise ist konstruktiv grundlegend: Das Tuch läuft in Führungsschienen, die auf Stützen ruhen, statt von federbelasteten Armen in der Luft gehalten zu werden. Dadurch nimmt die Konstruktion Windkräfte über die Stützen in den Boden ab, nicht über Konsolen in die Hauswand.

Für den Sonnenschutz allein genügt ein minimaler Neigungswinkel – das Tuch darf also fast waagerecht liegen, was der Raumwirkung unter der Pergola zugute kommt. Damit die Anlage zusätzlich bei Regen nutzbar bleibt, gibt es eine Lösung, bei der sich nur eine Seite bei Bedarf absenken lässt. Das Wasser läuft dann gezielt in eine Richtung ab, und die Markise kann ausgefahren bleiben.

Bei starker Mittagssonne reicht ein Dach allein oft nicht, weil die Sonne flach von der Seite einfällt. Dafür gibt es die vertikale Beschattung: eine Senkrechtmarkise, die an der Vorderseite der Pergola herunterfährt und zugleich als Blendschutz und als Windbremse wirkt.

Pergola-Markise mit schlanken Stützen über einer Terrasse
Freistehende Giebelmarkise über einem Gartensitzplatz

Giebelmarkise: freistehend, ohne Mittelstütze

Für einen Sitzplatz im Garten, der keine Hauswand in der Nähe hat, ist die Giebelmarkise gedacht. Sie trägt sich selbst: Vier Aluminium-Gelenkarme mit innenliegenden Federn und Doppel-Inox-Stahlseilen spannen das Tuch nach beiden Seiten auf, das über eine gemeinsame Tuchwelle beidseitig synchron ab- und aufgewickelt wird. Im Ausfallprofil liegt eine integrierte Regenrinne.

Die größere Bauart, Boxmobil genannt, beschattet Flächen von bis zu rund 45 Quadratmetern. Tuch und Mechanik verschwinden im eingefahrenen Zustand in Kassetten und sind dort vor sämtlichen Witterungseinflüssen geschützt. Beide Hälften lassen sich gemeinsam oder unabhängig voneinander bewegen – praktisch, wenn die Sonne nur von einer Seite kommt. Ein absenkbarer Volant ist ebenfalls lieferbar.

Seitlicher Sichtschutz: Privatsphäre auf Abruf

Eine Seitenmarkise ist technisch die einfachste Anlage auf dieser Seite und oft die wirkungsvollste. Der Kasten wird an der Wand befestigt, das Tuch seitlich herausgezogen und am Ende in einem mobilen Haltepfosten oder einem Wandhalter eingerastet. Eingefahren ist von der Anlage fast nichts zu sehen.

Zwei Probleme löst sie gleichzeitig. Gegen Nachbarblicke wirkt sie wie ein Zaun, der nur dann da ist, wenn man ihn möchte – anders als eine feste Wand, die ganzjährig Licht nimmt. Und gegen die tief stehende Sonne am Morgen oder Abend hilft sie dort, wo ein Dach nichts ausrichtet, weil die Strahlen flach von der Seite kommen.

Für Reihenhausterrassen in Köln ist das häufig die sinnvollste Ergänzung zu einer vorhandenen Markise. Welche Anlagen sich dafür kombinieren lassen, zeigen wir in der Markisen-Galerie.

Seitlicher Sichtschutz als ausgezogene Markise neben einer Terrasse

Welche Konstruktion trägt auf Ihrer Terrasse?

Stützen brauchen Fundamente, freistehende Anlagen brauchen Platz zum Ausfahren. Wir messen den Sitzplatz aus, prüfen den Untergrund und planen die Anlage so, dass sie über Jahre standsicher bleibt.

Häufige Fragen zu Sonnen- und Wetterschutz

Ihre Ansprechpartner für Markisen

Beratung, Aufmaß und Angebot – wählen Sie den Ansprechpartner, dessen Gebiet Ihrem Wohnort am nächsten liegt.

Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-18 (Fenster, Türen, Markisen, Rollläden und Jalousien) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.

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