Wohnungsinnen- und Eingangstüren
Weißlacktüren: der Klassiker, der zu allem passt
Unterstreichen Sie den Charakter Ihrer Wohnung: Weiß ist die Türfarbe, die sich jedem Boden und jeder Wand unterordnet – oder ihn erst zur Wirkung bringt.
Weiße Türen sind ein Klassiker und zugleich Trend, weil sie sich optimal mit der übrigen Raumausstattung kombinieren lassen – mit Böden, Wandbelägen und Möbeln in jeder Farbe.
Gleichzeitig eröffnen Kassetten, Leisten, kunstvolle Lichtausschnitte und das passende Zubehör, allen voran die Drücker, sehr viele Möglichkeiten, ein Zuhause individuell zu veredeln. Dieselbe weiße Tür kann als glatte Fläche in einem modernen Neubau verschwinden oder als profilierte Stiltür im Altbau den Ton setzen.
Wir bieten die passenden Weißlacktüren aus Holzwerkstoff oder MDF, immer mit hochwertiger Oberfläche. Denn die zählt – neben dem Klang beim Schließen – zu den besonderen Qualitätsmerkmalen von Weißlacktüren. Billige Lackflächen erkennt man an Orangenhaut, an sichtbaren Kanten und daran, wie schnell sie an Griffhöhe glänzend werden.
MDF ist bei Weißlack kein Sparmaterial, sondern der technisch richtige Werkstoff: Die Platte hat eine homogene, faserfeine Oberfläche, die sich fräsen und sauber lackieren lässt. Deshalb entstehen profilierte Kassetten und gefräste Konturen fast immer aus MDF. Welche Türblattkerne darunter zur Wahl stehen, steht unter Auswahl und Ausführung.
Weißlacktüren – kurz erklärt
- Werkstoffe
- Kuntze liefert Weißlacktüren aus Holzwerkstoff und MDF; MDF erlaubt gefräste Profile und Kassetten.
- Oberfläche
- Mehrschichtig aufgebaute Lackoberflächen, geschliffen und überlackiert – entscheidend sind Glätte und Kantenausführung.
- Weißtöne
- Verbreitet sind reinweiße und cremeweiße Töne; RAL 9010 und RAL 9016 unterscheiden sich sichtbar, sobald sie nebeneinander liegen.
- Ausführungen
- Glatte Flächen, Kassettentüren, Stiltüren mit Profilleisten und Modelle mit Lichtausschnitt.
- Maße
- Standardgrößen sowie Maßanfertigung für Altbauöffnungen und raumhohe Türen.
- Instandsetzung
- Lackflächen lassen sich ausbessern und im Bedarfsfall nachlackieren – ein Vorteil gegenüber Folien- und Schichtstoffoberflächen.
Weiß ist nicht gleich weiß: Vergleichen Sie Türmuster immer bei Tageslicht neben Ihren Fensterrahmen und Sockelleisten.
Woran man eine gute Lackoberfläche erkennt
Schauen Sie flach über die Fläche gegen das Licht. Eine gute Lackoberfläche spiegelt gleichmäßig, ohne Wellen und ohne feine Struktur, die an Orangenhaut erinnert. Fahren Sie dann mit dem Handrücken über Kante und Ecke: Dort zeigt sich, ob sorgfältig geschliffen und nachlackiert wurde, denn an Kanten läuft Lack erfahrungsgemäß dünner aus.
Der zweite Prüfpunkt ist der Klang. Eine Tür mit Vollspankern klingt beim Schließen satt und kurz, eine leichte Röhrenspantür hohler und länger. Das ist kein kosmetisches Detail, sondern ein Hinweis auf Masse – und Masse bedeutet besseren Schallschutz zwischen den Räumen.
Vergilbt Weißlack mit den Jahren?
Moderne Lacksysteme sind weitgehend lichtstabil, eine leichte Veränderung über viele Jahre ist bei stark besonnten Türen dennoch möglich – besonders auffällig dort, wo ein Bild oder ein Möbelstück die Fläche jahrelang abgedeckt hat. Das spricht nicht gegen Weißlack: Anders als bei Folie lässt sich eine Lackfläche abschleifen und neu beschichten.


Qualität in Standardgrößen oder nach Maß
In Neubauten und modernisierten Wohnungen passen die verbreiteten Standardmaße in der Regel. Dann ist die Lieferzeit kurz und der Preis günstig, weil die Hersteller diese Größen in Serie fertigen. Im Kölner Altbau sieht es anders aus: Dort sind Türöffnungen individuell gemauert, oft höher als heute üblich und nicht rechtwinklig.
Für solche Öffnungen fertigen wir nach Maß. Dabei nehmen wir nicht nur Breite und Höhe auf, sondern auch Wandstärke, Bodenaufbau, Anschlagrichtung und die Abweichung zwischen oberem und unterem Maß. Erst damit lässt sich entscheiden, ob eine Renovierungszarge über die Bestandszarge geht oder ob eine neue Zarge eingebaut wird.
- Standardbreiten 61 / 73,5 / 86 / 98,5 Zentimeter bei 198,5 Zentimeter Höhe
- Sondermaße für Altbau, Dachgeschoss und raumhohe Türen
- Doppelflügelige Elemente für Wohn- und Essbereiche
- Türen mit Oberlicht für hohe Altbauöffnungen
- Feuchtraumgeeignete Kanten für Bad und Gäste-WC
Weißtöne nebeneinander halten
Reinweiß und Cremeweiß wirken einzeln fast gleich und nebeneinander deutlich verschieden. Bringen Sie ein Stück Sockelleiste oder ein Bodenmuster mit, dann legen wir die Türmuster daneben.
Häufige Fragen zu Weißlacktüren
RAL 9010 ist ein Reinweiß mit leicht warmem, cremigem Unterton, RAL 9016 ein Verkehrsweiß, das kühler und härter wirkt. Einzeln betrachtet erkennt man kaum einen Unterschied, nebeneinander ist er eindeutig.
Praktisch wichtig ist das, weil Fensterrahmen, Sockelleisten und Heizkörper oft in einem der beiden Töne lackiert sind. Stimmen Türen und Rahmen nicht überein, fällt es im Tageslicht auf. Wir klären deshalb vor der Bestellung, welcher Ton bei Ihnen vorhanden ist.
Gegen Abrieb ja, gegen bleibende Schäden nein. Eine CPL-Oberfläche ist härter und nimmt Kratzer schlechter an, lässt sich aber nicht reparieren. Lack zeigt Stöße eher, kann dafür ausgebessert, überschliffen und neu lackiert werden. In Haushalten mit Kindern und Hunden ist CPL die pflegeleichtere Wahl, Weißlack die hochwertigere Fläche.
Bei massiven oder furnierten Altbautüren ist das eine gute Lösung, besonders wenn Profile und Proportionen erhalten bleiben sollen. Bei folienbeschichteten Türen dagegen hält Lack schlecht, weil die Folie keinen tragfähigen Untergrund bietet. Wir sehen uns die Bestandstüren an und sagen Ihnen, ob Aufarbeiten oder Ersetzen sinnvoller ist.
Mit einem feuchten Tuch und mildem Haushaltsreiniger, ohne Scheuermittel und ohne Mikrofasertücher mit harter Struktur. Vor allem an Griffhöhe lohnt regelmäßige Reinigung, weil Handfett die Fläche dort sonst nach und nach anglänzen lässt. Hinweise für alle Bauteile stehen in den Pflege- und Wartungshinweisen.
Ja. Die Oberfläche hat mit dem Schallschutz nichts zu tun – entscheidend sind Türblattkern, umlaufende Dichtung und die Lösung am Boden. Eine Weißlacktür mit Vollspankern, Dichtung in der Zarge und Bodendichtung erreicht dieselben Werte wie jede andere Tür desselben Aufbaus.
Besonders gut, weil der Kontrast die Türöffnung klar zeichnet und den Raum gliedert. Entscheidend ist dann die Sockelleiste: Eine weiße Leiste führt die Türfarbe am Boden weiter, eine dunkle Leiste betont den Boden. Beides funktioniert, die Mischung aus beidem meist nicht.
Ihre Ansprechpartner für Fenster und Türen
Alle drei kommen zum Aufmaß zu Ihnen nach Hause. Wählen Sie den Ansprechpartner, dessen Gebiet Ihrem Wohnort am nächsten liegt.
Stefan Weber
Metallbaumeister, Geschäftsführer, Verkauf und Technik
Köln-Mitte und West, Erftstadt, Kerpen, Bergheim, Hürth, Voreifel
Jörg Kreckel
Tischlermeister, Verkauf und Technik
Köln-Mitte, Nord und West, Leverkusen, Dormagen
Stephan Zingsheim
Verkauf und Technik
Köln-Mitte, Nord und West, Dormagen
Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-18 (Fenster, Türen, Markisen, Rollläden und Jalousien) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.










