Fenster
Fenster für Neubau und Sanierung in Köln
Rahmenprofile nach Wahl, Sicherheitsbeschläge und Wärmeschutzverglasung mit isolierendem Randverbund – geplant, gefertigt und eingebaut für Häuser und Wohnungen in Köln und im Umland.
Fenster entscheiden darüber, wie warm, wie leise und wie sicher ein Haus ist. Deshalb ist die Wahl des Fensters zu gleichen Teilen eine Frage von Material, Glasaufbau und Einbau – ein gutes Fenster, schlecht montiert, bleibt ein schlechtes Fenster.
Ob Sie einen Neubau planen oder im Großraum Köln energetisch sanieren: Wir klären zuerst, was das Fenster an seinem Platz leisten muss. Ein Giebelfenster nach Norden hat andere Anforderungen als eine Terrassentür nach Süden, ein Schlafzimmer an der Hauptstraße andere als ein Bad im Obergeschoss. Erst danach sprechen wir über Rahmenmaterial, Verglasung und Beschlag.
Die Bautiefe lässt sich bei allen Materialien an den jeweiligen Raum anpassen – für mehr Schallschutz, für bessere Wärmedämmung oder für integrierten Sonnenschutz. Von außen bleibt die Optik dabei einheitlich, auch wenn im Haus unterschiedliche Ausbaustufen verbaut sind. In unserer Ausstellung in Köln-Ossendorf stehen die Varianten als Querschnitt nebeneinander, sodass Sie Konstruktion und Glasaufbau nicht im Prospekt, sondern in der Hand vergleichen.
Alle Nebenleistungen bis zum Durchbruch übernehmen wir mit: Demontage der alten Elemente, Entsorgung, Anpassung der Laibungen, Anschluss an Rollladenkästen und innenseitige Fensterbänke. Gearbeitet wird von eigenen Monteuren – Metallbauern, Tischlern und Glasern aus dem Haus, nicht von Subunternehmern. Wer später zur Wartung oder Reparatur kommt, hat das Fenster meist selbst eingebaut.
Fenster bei Kuntze – auf den Punkt
- Materialien
- Kuntze liefert Fenster aus Holz, Holz-Aluminium, Kunststoff, Kunststoff-Aluminium und Aluminium. Die Wahl richtet sich nach Bauart, Wetterseite, Pflegeaufwand und Gestaltung.
- Bauformen
- Dreh-Kipp-Fenster, Festverglasungen, Rundbogen- und Schrägformen, Hebe-Schiebe- und Schiebe-Kipp-Anlagen sowie Dachfenster für Wintergärten und Terrassendächer.
- Verglasung
- Zwei- und Dreifach-Wärmeschutzglas mit isolierendem Randverbund, auf Wunsch mit Schallschutz-, Sicherheits- oder Sonnenschutzglas.
- Einbruchschutz
- Einbruchhemmende Fenster werden nach DIN EN 1627 in Widerstandsklassen eingeteilt. Für Erdgeschoss und Terrassentüren empfiehlt die Polizei mindestens RC2.
- Montage
- Eigene Monteure, Montage nach den anerkannten Regeln der Technik mit getrennten Abdichtungsebenen innen und außen und Anschluss an die Dämmebene.
- Einsatzgebiet
- Köln und das Umland – unter anderem Leverkusen, Bergisch Gladbach, Hürth, Frechen, Pulheim, Kerpen, Brühl, Bonn, Düsseldorf und Neuss.
Konkrete U-Werte, Maße und Preise nennen wir nach dem Aufmaß am Objekt – Beratung und Angebot sind kostenfrei.
Holz, Kunststoff, Aluminium oder Holz-Aluminium?
| Kriterium | Holz | Kunststoff | Aluminium | Holz-Aluminium |
|---|---|---|---|---|
| Wärmedämmung | Von Natur aus gut: Holz leitet Wärme schlecht. Mit größerer Bautiefe sehr gute Rahmenwerte. | Gut bis sehr gut durch Mehrkammerprofile; Dämmwert steigt mit Kammerzahl und Bautiefe. | Nur mit thermischer Trennung konkurrenzfähig – Metall leitet Wärme sehr gut. | Wie beim Holzfenster, denn der tragende Kern bleibt Holz. |
| Pflege außen | Oberfläche regelmäßig prüfen, Anstrich oder Lasur nach Jahren auffrischen – besonders auf der Wetterseite. | Abwischen genügt; keine Anstriche nötig. Helle Oberflächen vergrauen langsam. | Nahezu wartungsfrei, beschichtete Oberflächen bleiben lichtecht. | Außen wartungsarm wie Aluminium, innen Holzpflege wie beim Holzfenster. |
| Lebensdauer | Sehr lang, wenn die Oberfläche gepflegt wird. Schäden sind reparierbar. | Lang; begrenzt wird sie meist durch Beschläge und Dichtungen, nicht durch das Profil. | Sehr lang, da die Legierung nicht korrodiert und sich nicht verzieht. | Am längsten unter freier Bewitterung, weil die Wetterseite abgedeckt ist. |
| Optik | Warme, lebendige Oberfläche; lasiert oder deckend lackiert, Farbwechsel später möglich. | Weiß, foliert oder im Dekor; breitere Ansichten als bei Metallrahmen. | Schlanke Ansichtsbreiten, geradlinig – passend zu moderner Architektur. | Innen Holz, außen Metall: zwei Farbwelten an einem Fenster. |
| Formate und Gewicht | Große Formate möglich, Rahmen werden dabei aber kräftig. | Große Flügel brauchen Armierung; sehr große Formate sind die Ausnahme. | Die größten Flügel und Glasflächen bei schmalsten Rahmen. | Große Formate möglich, Konstruktion etwas schwerer als reines Holz. |
| Preisniveau | Mittel bis hoch, je nach Holzart und Oberfläche. | Die günstigste der vier Varianten bei gleichem Dämmniveau. | Hoch – Material und Fertigung sind aufwendiger. | Höchstes Niveau, dafür geringster Pflegeaufwand außen. |
| Nachhaltigkeit | Nachwachsender Rohstoff mit günstiger Ökobilanz, am Ende stofflich oder thermisch verwertbar. | Profile sind recyclingfähig, Rücknahmesysteme für Altfenster sind etabliert. | Herstellung von Primäraluminium ist energieintensiv, Recycling dafür sehr gut. | Zwei Werkstoffe, die beim Rückbau getrennt werden müssen. |
| Typischer Einsatz | Altbau, Denkmalschutz, Räume mit hohem Anspruch an Raumklima und Haptik. | Wohnhäuser und Wohnungen, Sanierung mit begrenztem Budget. | Moderne Neubauten, große Glasflächen, Objekt- und Gewerbebau. | Freibewitterte Fassaden, Wetterseiten, Häuser mit langem Planungshorizont. |
Die Einordnung gilt für Standardausführungen. Welches Material für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, entscheidet sich am Objekt – oft fällt die Antwort je Fassadenseite unterschiedlich aus.
Alle Fensterthemen im Überblick
Von der Materialwahl bis zum Einbruchschutz: Die folgenden Seiten gehen auf die Punkte ein, die in der Beratung am häufigsten gefragt werden.

Holzfenster
Holz und Holz-Aluminium, von Kiefer bis Eiche – mit Angaben zu Holzarten, Oberflächen und Pflege.
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Kunststofffenster
Mehrkammerprofile von Schüco und Gealan, Dekore und das günstigste Verhältnis von Preis und Dämmwert.
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Aluminiumfenster
Schlanke Ansichten, große Formate, lichtechte Oberflächen – die Wahl für moderne Fassaden.
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Dachfenster für Wintergärten
Aluminium-Dachfenster zwischen den Sparren, motorisch bedient und mit Regenwächter gesichert.
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Hebe-Schiebe- und Schiebe-Kipp-Anlagen
Große Öffnungen zur Terrasse, flache Schwellen und auf Wunsch Antrieb auf Knopfdruck.
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Sonderanfertigungen
Rundfenster, geschwungene Oberlichter und Formate für Altbau und Denkmalschutz.
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Sicherheit
Widerstandsklassen nach DIN EN 1627, Pilzkopfverriegelung, Sicherheitsglas und Nachrüstung.
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Wärmedämmung
Was Uw, Ug und Uf bedeuten, wann Dreifachglas sinnvoll ist und was das GEG beim Tausch verlangt.
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Fenster-Galerie
Ausgeführte Fenster, Dachfenster und Schiebeanlagen aus Köln und dem Umland.
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Was ein Fenster leisten muss: Wärme, Schall, Sicherheit
Wärmeschutz
Der entscheidende Wert heißt Uw und beschreibt das ganze Fenster. Er entsteht aus dem Glaswert Ug, dem Rahmenwert Uf und dem Randverbund, der beide verbindet. Ein sehr gutes Glas in einem schwachen Rahmen bringt deshalb wenig, und ein breiter Rahmen verschlechtert den Gesamtwert, weil 15 bis 35 Prozent der Fensteröffnung bei Wohngebäuden auf den Rahmen entfallen. Dreifachglas dämmt besser als Zweifachglas, lässt aber auch weniger Sonnenwärme in den Raum – nach Norden ein klarer Vorteil, nach Süden eine Abwägung. Mehr dazu auf der Seite Wärmedämmung.
Schallschutz
Schallschutzfenster werden in Klassen eingeteilt, die sich am bewerteten Schalldämm-Maß orientieren. Erreicht wird die Dämmung über unterschiedlich dicke Scheiben, größere Scheibenabstände, Gießharz- oder Verbundglas und eine zweite Dichtungsebene. Wichtig ist die schwächste Stelle: Ein Rollladenkasten oder eine undichte Anschlussfuge hebt den Gewinn einer teuren Scheibe wieder auf. An Hauptstraßen prüfen wir daher immer das Fenster und den Anschluss zusammen.
Einbruchschutz
Einbruchhemmung entsteht im Verbund aus Rahmen, Beschlag, Verglasung und Befestigung im Mauerwerk. Nach DIN EN 1627 reicht die Skala von RC1N bis RC3 und darüber hinaus; geprüft wird immer das vollständige Bauteil, nicht das einzelne Teil. Pilzkopfverriegelungen, Sicherheits-Schließstücke und abschließbare Griffe sind die typischen Bausteine.

Von der Beratung bis zur Abnahme
Wie ein Fensterauftrag bei uns abläuft – und was in welchem Schritt geklärt wird.
- 01
Beratung in der Ausstellung
Materialien, Glasaufbauten und Beschläge im Querschnitt vergleichen. Beratung findet nach Termin statt, damit Zeit für Ihre Fragen bleibt.
- 02
Aufmaß am Objekt
Wir messen jede Öffnung selbst, prüfen Laibung, Anschlag, Brüstungshöhe und vorhandene Rollladenkästen und halten Besonderheiten fest.
- 03
Angebot und Freigabe
Positionsweise aufgeschlüsselt nach Material, Verglasung, Beschlag und Nebenleistungen. Änderungen werden vor der Bestellung eingearbeitet.
- 04
Fertigung
Die Elemente entstehen bei den Herstellern nach Ihren Maßen. Parallel planen wir den Montageablauf, bei bewohnten Häusern raumweise.
- 05
Demontage und Einbau
Alte Elemente kommen heraus und werden entsorgt, die neuen werden ausgerichtet, verankert und abgedichtet: innen luftdicht, in der Fuge gedämmt, außen schlagregendicht.
- 06
Abnahme und Service
Gemeinsame Abnahme, Einstellung der Beschläge und Einweisung in die Bedienung. Später übernimmt unser Kundendienst Nachjustierung und Reparatur.
Fenster im Querschnitt vergleichen
In der Ausstellung in Köln-Ossendorf stehen Holz, Kunststoff und Aluminium in mehreren Ausbaustufen nebeneinander – aufgeschnitten, sodass Konstruktion und Glasaufbau sichtbar sind. Danach nehmen wir bei Ihnen Maß.
Häufige Fragen zu Fenstern
Das hängt weniger vom Geschmack ab als von Bauart, Wetterseite und gewünschtem Pflegeaufwand. Kunststoff bietet das günstigste Verhältnis von Dämmwert und Aufwand, Holz das beste Raumklima und die beste Figur im Altbau, Aluminium die schlanksten Rahmen bei großen Formaten.
Häufig ist die Antwort gemischt: Holz-Aluminium zur Wetterseite, Holz oder Kunststoff zu den geschützten Seiten. Die Tabelle weiter oben stellt die Unterschiede gegenüber.
Vor allem Material, Größe, Glasaufbau, Beschlag und der Aufwand am Bau. Ein Dreh-Kipp-Fenster in Standardmaß ist etwas völlig anderes als eine Hebe-Schiebe-Anlage mit Dreifachglas und flacher Schwelle. Dazu kommen Nebenleistungen wie Demontage, Entsorgung, Laibungsarbeiten und Fensterbänke. Einen belastbaren Preis nennen wir nach dem Aufmaß, nicht am Telefon.
Im Neubau ist Dreifachglas der Standard, weil die Anforderungen an den Wärmeschutz ohne sie kaum zu erfüllen sind. Im Bestand ist die Antwort differenzierter: Dreifachglas dämmt besser, lässt aber weniger solare Wärme herein und ist schwerer, was Beschlag und Rahmen belastet.
Entscheidend ist außerdem der Rahmen. Eine dritte Scheibe in einem flachen Altprofil bringt deutlich weniger als der Wechsel auf ein System mit größerer Bautiefe.
Wer Fenster, Fenstertüren oder Dachflächenfenster ersetzt oder erneuert, muss die Höchstwerte des Gebäudeenergiegesetzes für den Uw-Wert des Bauteils einhalten. Das gilt auch dann, wenn nur einzelne Elemente ausgetauscht werden. Welche Werte für Ihr Gebäude gelten und ob sich eine Förderung erschließen lässt, klären wir in der Beratung – gegebenenfalls mit einer Energieberatung an Ihrer Seite.
Wir arbeiten raumweise. Der Bereich vor dem Fenster wird abgedeckt, das alte Element kommt heraus, das neue wird am selben Tag eingebaut und abgedichtet, sodass der Raum abends wieder geschlossen ist.
Die Innenlaibung bleibt dabei meist nicht unberührt. Wir sagen vorher, welche Putz- oder Malerarbeiten anfallen, damit Sie den Aufwand einplanen können.
Für Fenster und Türen im Erdgeschoss, an Terrassen, Balkonen und an anderen leicht zugänglichen Stellen gilt RC2 nach DIN EN 1627 als sinnvolles Mindestmaß; in stark gefährdeten Lagen ist RC3 die nächste Stufe. In oberen Geschossen genügt oft weniger. Die Details stehen auf der Seite Sicherheit.
Teilweise ja. Ein Scheibentausch im vorhandenen Flügel bringt etwas, stößt aber schnell an Grenzen, weil Rahmen, Dichtungen und der Anschluss an die Wand mitspielen müssen. Häufig ist der größte Gewinn nicht die Scheibe, sondern die Abdichtung von Fuge und Rollladenkasten. Wir sehen uns die Situation an und sagen, was der jeweilige Schritt realistisch bringt.
Ihre Ansprechpartner für Fenster und Türen
Alle drei kommen zum Aufmaß zu Ihnen nach Hause. Wählen Sie den Ansprechpartner, dessen Gebiet Ihrem Wohnort am nächsten liegt.
Stefan Weber
Metallbaumeister, Geschäftsführer, Verkauf und Technik
Köln-Mitte und West, Erftstadt, Kerpen, Bergheim, Hürth, Voreifel
Jörg Kreckel
Tischlermeister, Verkauf und Technik
Köln-Mitte, Nord und West, Leverkusen, Dormagen
Stephan Zingsheim
Verkauf und Technik
Köln-Mitte, Nord und West, Dormagen
Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-18 (Fenster, Türen, Markisen, Rollläden und Jalousien) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.











