Wintergärten
Glasschiebe- und Drehtüren: der Übergang nach draußen
Flexibel und modern: Mit beweglichen Glaselementen öffnen Sie Ihren Winter- oder Sommergarten in Sekunden – und heben die Grenze zum Garten auf.
Glasschiebe- und Drehtüren entscheiden darüber, wie oft ein Glasanbau wirklich genutzt wird: Was sich leicht öffnen lässt, wird geöffnet.
Auch im geschlossenen Zustand bleibt die Verbindung nach draußen erhalten – dank Ganzglassystemen mit zierlichen Rahmen, die zur Konstruktion Ihres Winter- oder Sommergartens passen. Die Profile greifen dieselbe Farbe und Formensprache auf, sodass die Front nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Wir arbeiten unter anderem mit Systemen von Sunflex und Solarlux, sind aber an keinen Hersteller gebunden.
Je nach Raumsituation und Ihren Vorstellungen haben Sie die Wahl zwischen drei Grundprinzipien: Faltwänden, Schiebe-Dreh-Systemen und Schiebetüren. Sie unterscheiden sich darin, wie viel der Öffnung freigeräumt wird, wie viel Platz die Flügel im geöffneten Zustand brauchen und wie dicht und gut gedämmt das System im Winter ist – bei wärmegedämmten Wintergärten sind genau das die entscheidenden Punkte.
Systeme und Eigenschaften
- Faltwand
- Die Flügel werden harmonikaartig zur Seite gefaltet und geben den Durchgang fast vollständig frei. Gefaltet brauchen sie seitlich Platz.
- Schiebe-Dreh-System
- Jeder Flügel wird verschoben und dann eingedreht, sodass die Elemente quer am Ende der Laufschiene parken.
- Schiebetür
- Flügel laufen hintereinander in parallelen Schienen; immer bleibt mindestens ein Feld geschlossen, die Bedienung ist leichtgängig.
- Ausführung
- Für Sommergärten als ungedämmtes Ganzglassystem, für wärmegedämmte Wintergärten mit gedämmten Profilen und Isolierverglasung.
- Schwelle
- Bodenschienen lassen sich flächengleich einbauen; gedämmte Varianten reduzieren Wärmebrücken an der Türschwelle.
- Wartung
- Laufschienen und Rollen brauchen regelmäßige Reinigung; Kuntze stellt Beschläge bei der Wartung nach und tauscht Dichtungen.
Die drei Systeme im Vergleich
Faltwand. Sie gibt die größte Öffnung frei, weil sich alle Flügel an einer Seite stapeln. Das Paket steht dort allerdings vor – innen oder außen, je nach Ausführung. Für Durchgänge, die man richtig weit öffnen will, ist das die konsequenteste Lösung.
Schiebe-Dreh-System. Hier wird jeder Flügel einzeln verschoben und am Ende eingedreht. Die Elemente stehen dann quer, nehmen weniger Tiefe ein als ein Faltpaket und lassen sich auch über Ecken führen. Bedienung: ein Flügel nach dem anderen, was mehr Handgriffe bedeutet.
Schiebetür. Große Flügel laufen in parallelen Schienen hintereinander. Das ist die bequemste Variante, weil ein Flügel mit einer Bewegung aufgeschoben wird – dafür bleibt immer mindestens ein Feld stehen. Als Hebe-Schiebetür ausgeführt, erreicht dieses Prinzip die beste Dichtigkeit.
Für Fensterfronten im Wohnhaus – also ohne Glasanbau – finden Sie die passenden Varianten unter Hebe-Schiebe- und Schiebe-Kipp-Anlagen.

Welches System wofür
| System | Freie Öffnung | Platzbedarf geöffnet | Stärke |
|---|---|---|---|
| Faltwand | Nahezu die gesamte Breite | Flügelpaket an einer Seite | Maximale Öffnung, klare Linie im geschlossenen Zustand |
| Schiebe-Dreh-System | Nahezu die gesamte Breite | Flügel quer an der Laufschiene | Auch über Ecken führbar, schlanke Ansichten |
| Schiebetür | Ein bis zwei Felder | Kein zusätzlicher Platz nötig | Leichte Bedienung, gute Dichtigkeit, als Hebe-Schiebetür auch gedämmt |
Welche Breiten und Flügelgewichte möglich sind, hängt vom gewählten System ab – wir legen die Beschläge auf die geplanten Elementgrößen aus.

Dichtigkeit, Schwellen und Bedienung
Vor allem bei wärmegedämmten Wintergärten sind Wärmedämmung und Dichtigkeit zu berücksichtigen. Ein Ganzglassystem ohne Rahmenprofil ist optisch unschlagbar, bleibt aber eine kalte Konstruktion: Es hält Wind und Regen ab, ersetzt jedoch keine gedämmte Tür. Für den beheizten Raum setzen wir deshalb Systeme mit thermisch getrennten Profilen, umlaufenden Dichtungen und Isolierglas ein.
Der zweite kritische Punkt ist die Schwelle. Eine flächengleiche Bodenschiene ist komfortabel, braucht aber gedämmten Schienenkörper, Rinne und definierten Ablauf. Wo das nicht möglich ist, arbeiten wir mit einer niedrigen Anschlagschwelle.
- Umlaufende Dichtungen und gedämmte Profile für beheizte Wintergärten
- Flächengleiche oder flache Bodenschienen, auf Wasserführung ausgelegt
- Abschließbare Griffe und Mehrfachverriegelung auf Wunsch
- Große Flügel mit Rollenwagen, damit die Bedienung leichtgängig bleibt
- Einbruchhemmende Ausführungen bei Systemen, die das vorsehen
Front öffnen – aber richtig
In der Ausstellung können Sie Faltwand, Schiebe-Dreh-System und Schiebetür nebeneinander bedienen. Der Unterschied zeigt sich erst beim Anfassen.
Häufige Fragen zu Glasschiebe- und Drehtüren
Bei der Faltwand sind die Flügel miteinander verbunden und falten sich wie eine Harmonika zur Seite; das Paket steht dann vor der Öffnung. Beim Schiebe-Dreh-System wird jeder Flügel einzeln verschoben und eingedreht, sodass die Elemente quer am Ende der Schiene stehen. Beide geben die Öffnung fast vollständig frei.
In der Regel nicht. Ganzglassysteme sind für ungedämmte Sommergärten und Terrassenabschlüsse gedacht: Sie halten Wind und Regen ab, haben aber keine thermische Trennung. Für einen beheizten Wintergarten verwenden wir gedämmte Systeme mit Isolierverglasung.
Das hängt vom System, der Flügelzahl und dem Glasgewicht ab. Mehrere Flügel lassen sich zu breiten Fronten koppeln; begrenzend sind die zulässigen Flügelgrößen und die Tragfähigkeit von Laufschiene und Sturz. Wir legen die Anlage auf Ihre Öffnungsmaße aus und prüfen die Auflager.
Ja, mit flächengleich eingebauten Bodenschienen. Sie müssen dann aber mit Rinne und Ablauf geplant werden, damit Regenwasser nicht in den Raum läuft. Ist kein Ablauf möglich, empfehlen wir eine niedrige Anschlagschwelle – sie dichtet sicherer und kostet nur wenige Zentimeter Aufstieg.
Bei Systemen, die dafür geprüft sind, ja – über Mehrfachverriegelung, Pilzkopfzapfen, abschließbare Griffe und entsprechende Verglasung. Bei ungedämmten Ganzglasanlagen ist der Schutz begrenzt; sie sind als Wetterschutz konstruiert. Mehr zum Thema finden Sie unter Sicherheit bei Fenstern.
Laub, Sand und Blütenstaub in der unteren Schiene sind die häufigste Ursache für schwergängige Flügel. Die Schiene sollte zwei- bis dreimal im Jahr ausgesaugt und feucht ausgewischt werden; Fett gehört nicht hinein, weil es Schmutz bindet. Beschläge und Rollen stellt unser Kundendienst bei der Wartung nach.
Ihre Ansprechpartner für Wintergärten und Terrassendächer
Verkauf und Technik beraten Sie zum Vorhaben, Planung und Technik übernehmen Entwurf, Konstruktion und Abwicklung.
Ralf Kranzusch
Geschäftsführer, Verkauf und Technik
Köln und gesamtes Umland in NRW
Jan Elkemann-Reusch
Verkauf und Technik
Köln und gesamtes Umland in NRW
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