Mathias-Brüggen-Straße 77, 50829 Köln-Ossendorf Mo–Do 10–18 Uhr · Fr 10–16 Uhr · Sa 10–13 Uhr (nach Termin) 0221 / 95 64 08-18 info@kuntze.koeln

Wohnungsinnen- und Eingangstüren

Auswahl und Ausführung: wir eröffnen Ihnen die Welt der Türen

Ob Sie Anregungen suchen oder konkrete Vorstellungen mitbringen: Hier stehen die Entscheidungen, die vor der Farbwahl kommen.

Von preiswert bis hochexklusiv bieten wir verschiedene Ausführungen und Oberflächen, dazu passende Drücker und modernes Zubehör – alles von deutschen Markenherstellern und inklusive fachgerechter Komplettmontage.

Die wichtigste Entscheidung bei einer Innentür fällt nicht bei der Oberfläche, sondern beim Türblattkern. Er bestimmt Gewicht, Stabilität, Schallschutz und den Klang beim Schließen. Darüber legen sich dann Deckschicht und Kante – und erst danach stellt sich die Frage nach Farbe, Maserung und Glas.

Gerade bei glatten Türen, die in unserer Ausstellung den Schwerpunkt bilden, kommt die Oberfläche besonders zur Geltung. Mit Farben und Holzmaserungen, mit klarem oder veredeltem Glas erzielen Sie ganz verschiedene Effekte – von gemütlich bis modern, von klassisch bis extravagant.

Dazu gehört die Zarge, die im Raum mehr Fläche zeigt als man denkt. Holzzarge, Stahlzarge oder wandbündige Ausführung verändern die Wirkung einer Tür erheblich. Wie sich das in der Praxis ansehen lässt, zeigen die Design- und Stiltüren und die Innentüren-Galerie.

Die Bauteile einer Innentür

Türblattkern
Röhrenspan ist leicht und wirtschaftlich, Röhrenspanplatteneinlage liegt dazwischen, Vollspan ist schwer, stabil und schalldämmender.
Deckschicht
CPL und HPL sind harzgetränkte Schichtstoffe und sehr abriebfest; Echtholzfurnier zeigt natürliche Maserung; Weißlack bietet die geschlossenste Fläche.
Anschlagart
Stumpf einschlagende Türen liegen flächig in der Zarge, gefälzte Türen greifen mit einer Stufe darüber.
Zargen
Holzzargen in Blockrahmen- oder Renovierungsausführung, Stahlzargen im Bestand sowie wandbündige Zargen ohne sichtbare Bekleidung.
Beschläge
Markendrücker in Edelstahl, verchromt, schwarz oder messingfarben; sichtbare oder verdeckt liegende Bänder.
Maße
Standardbreiten von 61 bis 98,5 Zentimetern bei 198,5 Zentimetern Höhe, darüber hinaus Maßanfertigung und raumhohe Türen.

Für Wohnungseingangstüren gelten zusätzliche Anforderungen – siehe Sicherheit, Schallschutz und Klima.

Laminat, Holz, Lack und Glas: Sie haben die Wahl

CPL ist die am häufigsten gewählte Oberfläche, weil sie das beste Verhältnis aus Preis, Abriebfestigkeit und Optik bietet. Sie verträgt Reinigungsmittel, Kinderwagen und Staubsauger, ohne gleich Spuren zu zeigen. HPL ist noch dicker und härter und kommt vor allem in Objekten und an stark beanspruchten Türen zum Einsatz.

Echtholzfurnier ist die Oberfläche mit dem größten Charakter: Jede Tür wird ein Einzelstück, Maserungen lassen sich über mehrere Türblätter durchlaufen lassen. Dafür arbeitet Holz, reagiert auf Licht und verändert über Jahre seinen Ton. Lack – vor allem Weißlack – gibt die glatteste, ruhigste Fläche, zeigt aber Stöße deutlicher und lässt sich dafür gut ausbessern.

Glas in der Zimmertür

  • Lichtausschnitt: schmales oder großes Feld im Türblatt, meist in Mattglas
  • Lichtband: senkrechter Streifen, bringt Licht ohne vollen Durchblick
  • Ganzglasfüllung: maximaler Lichteintrag, Türblatt wird deutlich schwerer
  • Satinato oder Mattglas: Licht ja, Konturen nein
  • Klarglas: nur sinnvoll, wo der Durchblick gewünscht ist
Innentür mit CPL-Oberfläche in Holzoptik

Türblattkerne im Vergleich

Welcher Kern passt, hängt von Raum und Anspruch ab – nicht vom Budget allein.
KernEigenschaftenGeeignet für
Röhrenspankernleicht, wirtschaftlich, klingt beim Schließen hohlerZimmertüren in Nebenräumen, Mietobjekte, Türen ohne Schallanspruch
Röhrenspanplatteneinlageetwas schwerer und stabiler, bessere Formhaltigkeit als reines RöhrenspanStandard-Zimmertüren im Eigenheim
Vollspankernschwer, stabil, deutlich besserer Schallschutz, satter KlangSchlafzimmer, Arbeitszimmer, Bäder, Türen mit Schallanforderung
Spezialkern mit EinlagenVerstärkungen für Beschläge, Stahleinlagen, höhere KlimastabilitätWohnungseingangstüren, Türen mit großem Klimaunterschied

Schalldämmmaße gelten immer für das geprüfte Element aus Türblatt, Zarge und Dichtung – ein schwerer Kern allein genügt nicht.

Innentür mit wandbündiger Zarge

Eine Tür, zwei Oberflächen – und die Zarge dazu

Speziell bei Wohnungseingangstüren bieten wir die Möglichkeit, Innen- und Außenseite unterschiedlich zu gestalten. So bewahren Sie das einheitliche Bild im Treppenhaus und müssen zur Wohnung hin keine optischen Kompromisse eingehen. Bedingung ist ein Türaufbau, der mit dem Spannungsunterschied zwischen zwei verschiedenen Deckschichten umgehen kann.

Bei der Zarge entscheiden Sie zwischen drei Wegen. Die Holzzarge ist der Standard und als Renovierungszarge über eine alte Zarge setzbar. Die Stahlzarge steckt im Bestand oft schon in der Wand und kann dort bleiben – sie lässt sich verkleiden oder überbauen. Die wandbündige Zarge verschwindet in der Wandfläche, sodass nur noch das Türblatt sichtbar bleibt; sie braucht allerdings Vorbereitung im Trockenbau oder Putz und ist deshalb vor allem im Neubau und bei größeren Renovierungen ein Thema.

Türblätter nebeneinander vergleichen

Röhrenspan und Vollspan unterscheiden sich im Gewicht so deutlich, dass man es beim Anheben sofort merkt – und im Klang beim Schließen noch mehr. In der Ausstellung hängen beide Varianten zum Vergleich.

Häufige Fragen zu Auswahl und Ausführung von Innentüren

Ihre Ansprechpartner für Fenster und Türen

Alle drei kommen zum Aufmaß zu Ihnen nach Hause. Wählen Sie den Ansprechpartner, dessen Gebiet Ihrem Wohnort am nächsten liegt.

Sie wissen nicht, wer zuständig ist? Rufen Sie die Zentrale an: 0221 / 95 64 08-18 (Fenster, Türen, Markisen, Rollläden und Jalousien) – oder nutzen Sie das Anfrageformular.

Anrufen Termin