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Markisen-Referenz 3

Markise für einen Bungalow mit zu geringer Höhe

Jahrelang passte keine Markise an diesen Bungalow. Gelöst hat es ein geführtes System, das ohne die sonst nötige Dachneigung auskommt.

Flache Gebäude sind für klassische Markisen ein Hindernis: Fehlt die Anschlusshöhe, fehlt auch die Neigung – und ohne Neigung läuft kein Regenwasser ab.

Genau daran war die Suche des Eigentümers immer wieder gescheitert. Für seinen Bungalow ließ sich keine Anlage finden, die hoch genug befestigt werden konnte, um die übliche Mindestneigung von etwa 14 Grad zu erreichen.

Gebaut wurde schließlich ein System, das ohne diesen Neigungswinkel funktioniert. Es steht auf seitlichen Stützen, und diese lassen sich absenken: Bei Regen wird eine Seite tiefer gestellt, das Wasser läuft gezielt ab, und das Tuch bleibt gespannt statt durchzuhängen.

Projektdaten

Produkt
Markisensystem mit geführtem Tuch und seitlichen Stützen (Pergola-Prinzip).
Ausgangslage
Bungalow mit zu geringer Anschlusshöhe für eine klassische Gelenkarm-Markise.
Besonderheit
Das System kommt ohne die sonst notwendige Mindestneigung von etwa 14 Grad aus.
Bedienung
Die seitlichen Stützen lassen sich absenken, damit Regenwasser ablaufen kann.
Ort
Bungalow im Kölner Umland.

Was hinter der 14-Grad-Regel steckt

Bei einer frei auskragenden Gelenkarm-Markise hängt das Tuch zwischen Welle und Ausfallprofil. Ist die Neigung zu gering, bildet sich bei Regen eine Mulde, in der Wasser stehen bleibt. Ein solcher Wassersack wird schnell schwer, dehnt das Gewebe und belastet Arme und Befestigung weit über das hinaus, wofür sie gerechnet sind. Deshalb geben Hersteller eine Mindestneigung vor.

Systeme nach Pergola-Prinzip lösen das anders: Das Tuch läuft in seitlichen Führungsschienen und wird dauerhaft gespannt, das Gestell steht auf eigenen Stützen und braucht die Hauswand nur als Anschluss. Die Neigung entsteht über die Stützenhöhe und nicht über den Montagepunkt an der Fassade – genau das machte die Anlage für den niedrigen Bungalow möglich.

Der Preis dafür ist mehr Konstruktion: Pfosten, Fundamente oder Bodenanker und ein höheres Eigengewicht. Dafür ist eine solche Anlage windstabiler und auch bei leichtem Regen nutzbar. Vergleichbare Konstruktionen zeigen wir unter Sonnen- und Wetterschutz; wer gleich ein festes Dach erwägt, findet die Alternative unter Terrassenüberdachungen.

„Wenn es regnet, senke ich die seitlichen Säulen ab – und schon kann das Wasser ablaufen.“

Helmut S.Markise am Bungalow ohne Mindestneigung
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